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Artikel: Hundekommunikation erkennen

Hundekommunikation erkennen

Hunde kommunizieren miteinander und mit uns in ihrer eigenen eleganten, nonverbalen Sprache. Die nonverbale Kommunikation ist ein wichtiger Teil der menschlichen Kommunikation und Gleiches gilt auch für unsere treuen Vierbeiner. In diesem Blog erfährst du mehr darüber, was du aus der nonverbalen Kommunikation mit deinem Hund herauslesen kannst.

Kommunikation mit den Augen

Um eine bestimmte Emotion aus den Augen eines Hundes herauszulesen, siehst du dir den weißen Teil des Auges (Sklera) an. Wenn ein Hund angespannt oder auf der Hut ist, können die Augen runder erscheinen und viel Weiß an der Außenseite zeigen. Große und erweiterte Pupillen können ein Hinweis auf Angst oder Aufregung sein. Da die Pupillen vergrößert sind, können die Augen glasig aussehen. Ein entspannter Hund wird auch seine Augen entspannen. Welche Form die Augen annehmen, hängt von deinem Hund ab. Manche Hunde haben von Natur aus runde Augen, andere eher mandelförmige Augen.

Siehst du Symptome wie rote/entzündete Augen, Ausfluss (Tränenflecken) oder geschwollene Augen? Dann wirf hier einen Blick auf mögliche Ursachen für Augenprobleme.

Kommunikation über die Ohren

Die Ohren sagen viel über den Gemütszustand eines Hundes aus. Bei einigen Rassen ist es schwieriger, Emotionen an den Ohren abzulesen, aber im Allgemeinen können wir bestimmte Hinweise daraus ableiten. So können gesenkte oder angelegte Ohren sowohl Glück als auch Angst bedeuten.

Ein glücklicher und entspannter Hund kann jede dieser Haltungen einnehmen und hat seine Ohren wahrscheinlich in der Position, in der sie normalerweise sind. Bei einem nervösen oder ängstlichen Hund wird diese Position noch extremer sein, denke an das extreme Absenken der Ohren gegen den Kopf.

Fällt dir auf, dass dein Hund seine Ohren oft bewegt? Wenn ja, ist er oder sie wahrscheinlich dabei, die Situation einzuschätzen. Ist der Hund auf etwas aufmerksam geworden, wirst du wahrscheinlich sehen, dass sich die Ohren ein wenig heben und sich der Körper mehr nach vorne neigt.

Stellst du bei deinem Hund eines der folgenden Symptome fest: Schütteln oder Neigen des Kopfes, Kratzen oder ein penetranter Geruch aus den Ohren? Dann wirf hier einen Blick auf mögliche Ursachen.

Kommunikation mit der Rute

Es wird oft angenommen, dass eine wedelnde Rute bedeutet, dass ein Hund glücklich ist. Dies ist jedoch nicht immer der Fall. Nur in Kombination mit den anderen in diesem Artikel genannten Merkmalen lässt sich eine bestimmte Emotion aufspüren. Die Geschwindigkeit, in der die Rute wedelt, kann jedoch ein Hinweis auf eine bestimmte Emotion sein. Schnelles, aufgeregtes Wedeln ist zum Beispiel in der Regel ein gutes und freundliches Zeichen, während langsames Wedeln mit der Rute ein Hinweis darauf sein kann, dass ein Hund misstrauisch und nervös ist.

Wenn dein Hund angespannt ist und seine Rute steif hin und her bewegt, könnte dies ein Zeichen für eine aggressive Körpersprache oder Angst sein. Wenn die Rute eines Hundes zwischen den Beinen hängt, könnte dies bedeuten, dass der Hund ängstlich oder verängstigt ist. Je nach Kontext sowie der allgemeinen Haltung und Körpersprache kann dies zu Aggressionen führen. Deshalb ist es wichtig, sich dem Hund mit Ruhe und Vorsicht zu nähern.

Zeigt dein Hund Symptome von Hautproblemen? Dann wirf hier einen Blick auf mögliche Ursachen.

Kommunikation mit der Schnauze

Am einfachsten ist es, die Emotionen eines Hundes an der Mimik der Schnauze abzulesen, da diese der Mundmimik eines Menschen sehr ähnlich ist. Ein glücklicher und entspannter Hund wird auch seine Mundwinkel entspannen, was bei den meisten Hunden wie ein kleines Grinsen aussieht. Eine gekräuselte Lippe und freiliegende Zähne können Anzeichen von Aggression sein, aber manche Rassen (wie Chesapeake Bay Retriever) tun dies als Lächeln. Zungenbewegungen oder Lecken zeigen oft Unsicherheit oder Unbehagen an und Gähnen hilft, den Blutdruck des Hundes zu senken und ihn zu beruhigen.

Probleme mit der Schnauze können sich in verschiedenen Formen äußern. Informationen über Mundkrankheiten findest du hier

Kommunikation auf Emotionen ausgelegt:

Glücklich: dein Hund fühlt sich wohl und hat einen entspannten Ausdruck, bei dem die Augen die gleiche Form haben wie sonst, der weiße Teil des Auges ist (fast) nicht zu sehen. Je nach Situation wedelt die Rute deines Hundes schnell oder in normalem Tempo, die Ohren hängen oder stehen in normaler Position oder sind etwas stärker an den Kopf angelegt. Außerdem hat dein Vierbeiner ein kleines Grinsen im Gesicht :) 

Verängstigt oder gestresst: Dein Hund ist auf der Hut. Die Augen erscheinen kleiner als sonst und normalerweise kann man viel vom weißen Teil des Hundeauges sehen. Dein Hund hat wahrscheinlich die Ohren (sehr) an den Kopf angelegt und die Rute wedelt sehr langsam sowie statisch oder hängt zwischen den Beinen.

Aggressiv oder bedroht: Dein Hund ist auf der Hut und kann angreifen. In einem solchen Fall hat der Hund größere Augen und Pupillen als normal. Je nach Kontext und Persönlichkeit deines Hundes hängen die Ohren (sehr) stark am Kopf oder sind in Richtung der Bedrohung gerichtet. Die Rute wedelt kaum oder hängt zwischen den Beinen und die Schnauze ist sehr angespannt, sodass der Hund Zähne zeigen kann.

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